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E-Bikes für Ü50 ideal

Fahrradtechnik

Pedelecs: Elektro-Bikes ideal bei Gegenwind und Steigungen

Endlich können auch Schwächere in Radlergruppen mithalten 

Wenn man älter wird, lassen - auch wenn man es nicht wahrhaben will - die Kräfte allmählich nach und man braucht länger für die Regeneration. Ich habe das bei unserer 15-tägigen Inn-Radtour im Juni 2008 selber gemerkt, da ich die gleiche Strecke schon einmal vor sieben Jahren gefahren bin. Damals war ich 51 und hatte kaum Probleme. Einer aus unserem Quartett fuhr einen Flyer, ein Elektro-Fahrrad aus der Schweiz, und hatte so bei den zahlreichen Steigungen keine Probleme.
Ein solches Elektrobike ermöglicht es, noch viele Jahre Radtouren zu unternehmen, an die man sich mit einem normalen Rad gar nicht mehr heranwagen würde. Es erhöht zudem den Aktionsradius und erlaubt die Teilnahme an Gruppenradtouren, bei denen es wichtig ist, dass die Teilnehmer möglichst das gleiche Leistungsniveau haben. Andernfalls ist Frust auf allen Seiten die Folge.

Bisher hatte der deutsche Gesetzgeber E-Bikes ausgebremst: Lediglich Modelle, deren Motoren sich oberhalb 25 km/h abschalten, waren legal, zulassungs- und führerscheinfrei! Wer schneller fahren wollte, war alleine auf die eigene Tretkraft angewiesen. Als einer der ersten Hersteller für "Pedelecs", wie die Fahrräder mit elektrischem Unterstützungsmotor auch genannt werden, bietet der Schweizer Hersteller Biketec (www.flyer.ch) 2008 Modelle an, die auf deutschen Straßen über 40 km/h fahren dürfen.

Unser Mitradler benötigte bei Tagesetappen um die 80 km meistens nur ein Drittel seiner Akkukapazität. Nachts wurde der Lithium-Ionen-Akku wieder aufgeladen. Bei diesen Akkus ist Nachladen problemlos möglich, da sie keinen Memory-Effekt wie die betagten Nickel-Cadmium-Akkus kennen. Natürlich schlagen Akku und Ladegerät gewichtsmäßig zu Buche. Doch lässt sich das Rad trotzdem fast so leicht wie ein normales Fahrrad fahren. Ich persönlich spare jedenfalls schon drauf, denn spätestens mit 65 möchte ich auf eine solche Trethilfe nicht mehr verzichten - vielleicht sogar schon früher".

Es gibt inzwischen ein wachsendes Angebot in Pedelecs. So traf ich am letzten Wochenende ein holländisches Ehepaar mit einem Rad, bei dem der Elektromotor in einer überdimensionieren Nabe untergebracht ist. Der Akku war unsichtbar im Rahmen versteckt. Die Radlerin war mit dem Fahrzeug glücklich, konnte sie doch endlich ihrem sehr rüstigen Ehemann ("Der braucht das nicht so oft wie ich") problemlos folgen. Also auch eine gute Hilfe, damit Ehepaare zusammen auf Tour gehen können. Dieter Hurcks

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