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Essen und Trinken

Gesundheit

Ausreichend trinken - aber
mit Salz
Trinken macht durstig und steigert den Umsatz

Wer zu viel Wasser trinkt, verdünnt den Salzgehalt des Körpers und schadet ihm dadurch. Das ist die Meinung von Roland Rohde, Arzt an der Medizinischen Hochschule Hannover, in einem Leserbrief der HAZ (26.7.2020).
Der Mediziner argumentiert gegen die weit verbreitete Empfehlung, man müsse am Tag mehrere Liter Wasser trinken.
Dabei sei der Hitzschlag nicht die Folge von Wassermangel, sondern von Volumenmangel an Salz.
Pro Liter Körperflüssigkeit seien 9 Gramm Salz zwingend notwendig.
Je mehr salzfreies Wasser man trinke, desto geringer werde der Salzanteil. Folge: Wegen der übermäßig verdünnten Körperflüssigkeit werde des zugeführte Getränk "schnellstmöglich wieder ausgeschieden", was den Volumenmangel weiter vergrößere.

Rohde:
"Die Folge: Trinken macht durstig und steigert den Umsatz."

Nur die Zufuhr salzhaltiger Flüssigkeiten wie Suppe, Brühe oder salzhaltiger Tees könne Abhilfe schaffen.
Quelle: www.haz.de

Radfahren geht auch durch den Magen

Falsches Essen und Trinken kann die schönste Radtour vermiesen

Neun Tipps, um Bauch und Beine beim Radfahren in Einklang zu bringen:

  • Auf einer Radtour essen, bevor der Hunger kommt. Sonst droht irgendwann der nicht nur von Radprofis gefürchtete „Hungerast“.
  • Guten „Treibstoff“ geben Müsli- oder Energieriegel. Auch sehr gut: Bananen, unter Profis als „Affenkoteletts“ bekannt.
  • Noch wichtiger: trinken, bevor man den Durst spürt. Denn man muss dem Körper rechtzeitig die ausgeschwitzte „Kühlflüssigkeit“ ersetzen.
  • Nicht zuviel auf einmal trinken – das schlägt auf Magen und Blase. Besser regelmäßig einige Schlucke nehmen (dann wird auch die Kehle nicht trocken).
  • Leistungssportler trinken alle 10 bis 15 Minuten. Faustregel für sportliches Fahren: ein halber Liter pro Stunde. Aber auch beim gemächlichen Radausflug zwei- bis dreimal pro Stunde einen Schluck aus der Pulle nehmen, an heißen Tagen mehr.
  • An kalten Tagen warm trinken: Tee, Früchtetee oder Kakao bleiben in einer Thermos-Trinkflasche im Flaschenhalter über Stunden schön heiß.
  • Elektrolyt- oder Energiedrinks sind bestenfalls für Hochleitungssportler sinnvoll. Genauso gut, aber billiger und schmackhafter ist Apfelsaftschorle, selbst gemischt aus je einem Drittel Apfelsaft, stillen Wasser und Mineralwasser mit Kohlensäure. Das löscht den Durst und liefert wichtige Mineralstoffe.
  • Weniger gut: ein kühles Bier unterwegs. Alkohol macht müde und durstig und verlangsamt die Regeneration – von der Fahrtüchtigkeit ganz zu schweigen.
  • Am besten sind ein bis zwei Flaschenhalter mit Dreiviertelliter-Trinkflaschen am Rad. Griffige Kunststoff-Flaschen rutschen während der Fahrt nicht aus der Hand. Reiseradler bevorzugen robuste Alu-Trinkflaschen.
  • Nicht direkt vor dem Start den Bauch voll schlagen. Das macht träge und müde. Zwischen der letzten schweren Mahlzeit und der Radtour sollten mindestens ein bis zwei Stunden liegen. Quelle: pd-f.de



Jeder Tritt trainiert
Herz und Muskeln

Radfahren ist die ideale Ausdauersportart

(djd/pt). Die guten alten Drahtesel erlaubten kaum mehr als eine gemächliche, oft beschwerliche Fortbewegung von A nach B. Ganz anders dagegen das moderne Material. Ob Mountainbike, Touren- oder Rennrad: Für jeden Einsatz gibt es ein passendes Modell. Kein Wunder, dass Radfahren zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten der Deutschen gehört. Der Ausdauersport ist für Einsteiger und Ambitionierte gleichermaßen geeignet, auch um Herz und Muskeln zu stärken.

Gleichmäßiges Tempo und kurze Sprints

Sportmedizinerin Stefanie Mollnhauer rät: "Als Ausdauersportart sollte das Grundtempo beim Radfahren sehr gemütlich sein, so dass eine Belastung über einen langen Zeitraum möglich ist. Um die Muskulatur, das Herz-Kreislauf-System und den Stoffwechsel noch effektiver zu trainieren, empfehlen sich zusätzlich kurze Sprints oder längere intensive Abschnitte bergan."

Damit der Körper nicht sauer wird

Bei körperlicher Belastung fällt vermehrt Säure im Stoffwechsel an. Eine anhaltende Übersäuerung kann dazu führen, dass das Gewebe nicht mehr optimal versorgt wird und die Leistungsfähigkeit sinkt. Hier wirkt die Zufuhr basischer Mineralstoffe und Spurenelemente ausgleichend.
Bei sportlicher Betätigung geht außerdem eine größere Menge an Flüssigkeit in Form von Schweiß verloren. Daher ist es sinnvoll, begleitend zum Training ein Sportgetränk zuzuführen, am besten schon während des Radfahrens.

"Gut geeignet sind sogenannte
hypotone Getränke, bei denen die Konzentration an gelösten Teilchen geringer ist als im Blut. So wird die Flüssigkeit regelrecht vom Darm in das Blut gesogen", weiß die Ärztin aus Lindau. Hochwertige Produkte gibt es in Apotheken. Wer bei der Radtour alle 30 Minuten 200 Milliliter dieses hypotonen, mit basischen Mineralstoffen und Spurenelementen angereicherten Sportgetränks aufnimmt, ist bestens versorgt.
Bei Ausfahrten, die länger als eineinhalb Stunden dauern, ist auch ein leicht verdaulicher Energienachschub wichtig. Das können
Bananen, trockener Kuchen, fettarm belegte Brötchen oder ein Energieriegel sein. Infos Sportgetränke: www.basica-sport.de

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