seniorenradtouren.de


Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü


Gesundheitstipps Herbst

Gesundheit

ADFC-Tipps zum sicheren Radfahren
Herbstwetter: Radfahren
beugt Erkältung vor


Fahrradfahren im Herbst statt Erkältungstee und Fitness-Studio: Wer sich in der kalten Jahreszeit aufs Rad setzt, bringt den Kreislauf in Schwung, stärkt die Abwehrkräfte, baut Stress ab und hat jede Menge Spaß. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat einige Tipps zusammengestellt, damit Radfahrer bei Wind und Wetter sicher unterwegs sind.

Eine nasse Fahrbahn bedeutet erhöhte Rutschgefahr. Vorausschauendes Fahren und genügend Abstand sind wichtig. Also: rechtzeitig das Tempo reduzieren, frühzeitig und maßvoll bremsen! „Wer den Sattel etwas runterschraubt, ist schneller und sicherer mit beiden Füßen auf dem Boden“, sagt ADFC-Bundesvorsitzender Karsten Hübener. Autofahrern rät der ADFC gerade im Herbst, ihre Fahrweise auf schlechte Sichtverhältnisse und rutschige Fahrbahnen einzustellen. Sie sollten Radfahrer nur mit ausreichendem Abstand (mindestens 1,5 Meter) überholen, da diese plötzlichen Hindernissen wie Ästen oder Laubbüscheln ausweichen könnten.

Über eine frische Schneedecke kann man ohne Schwierigkeiten radeln. Bei überfrorener Nässe können die Räder dagegen schnell die Haftung verlieren. Deshalb: in Kurven weder treten noch bremsen, auf gerader Bahn vorsichtig bremsen! Auf Glatteis ohne Lenkbewegungen und ohne Bremsen ausrollen, so der ADFC. Wer oft auf glatten Straßen unterwegs ist, kann auf Reifen mit Spikes zurückgreifen, die inzwischen von vielen Herstellern angeboten werden. Übrigens: Wenn der Radweg nicht gestreut oder geräumt ist, entfällt die Benutzungspflicht. Der ADFC empfiehlt, dann auf der Fahrbahn zu fahren.

Das Fahrrad sollte technisch einwandfrei sein. Besonders wichtig sind Bremsen, Bereifung und Beleuchtung. Hübener: „Mit moderner, zuverlässiger Fahrradbeleuchtung ist auch ein morgendlicher Start in der Dämmerung kein Problem.“ Nabendynamos sind witterungsunabhängig und liefern selbst bei Nässe die volle Energie. Halogen- oder LED-Beleuchtung ist deutlich heller und verfügt zumeist über Standlicht. So ist man beim Anhalten viel besser zu erkennen. Um das Fahrrad vor Nässe, Schmutz und Streusalz zu schützen, müssen alle beweglichen Teile geschmiert werden. Wer nicht selbst Hand anlegen will, lässt eine Fachwerkstatt das Rad fit für den Winter machen. Viele Werkstätten bieten Winter-Checks zu vergünstigten Tarifen an.

Ausreichend warm wird man beim Radfahren wie von selbst. Die optimale Bekleidung ist daher dünn und atmungsfähig, wind- und wasserdicht. Je nach Außentemperatur können verschiedene Kleidungsstücke kombiniert werden. Helle Kleidung mit Reflektoren macht Radfahrer in der dunklen Jahreszeit sichtbarer. So ausgestattet kommt man mit dem Rad ideal durch Herbst und Winter, und dem täglichen Radfahrspaß steht nichts mehr im Wege.

Viele Tipps rund ums Radfahren gibt es beim ADFC.
Info: www.adfc.de


Gesundheitstipps für den Herbst
Die Abwehrkräfte für die
kalte Jahreszeit stärken

Spätestens ab November wird es in deutschen Landen nass und ungemütlich - das perfekte Wetter für Viren. Speziell bei Menschen in der zweiten Lebenshälfte haben sie dann leichtes Spiel, Hals und Nase sind anfällig für Infekte. Mit der richtigen Ernährung kann das Immunsystem wirkungsvoll gestärkt werden.

Im Winter auf richtige Ernährung achten

Birgit Leuchtmann-Wagner, Diätassistentin und Ernährungsberaterin bei der Deutschen BKK, empfiehlt vor allem in der kalten Jahreszeit einen ausreichenden Verzehr von Obst und Gemüse. "Nichts hilft dem Immunsystem so gut auf die Sprünge wie ein ausgewogenes Maß an Vitaminen und Mineralstoffen. Frisches Obst, Gemüse, Kartoffeln und Vollkornprodukte sollten auf keinem Speisenplan fehlen." Die ausreichende Vitaminzufuhr kann das Abwehrsystem unterstützen - das Risiko einer Erkältung kann so gesenkt werden. Leuchtmann-Wagner weist genauso eindringlich darauf hin, dass vor allem bei älteren Menschen das Trinken im Herbst und Winter nicht zu kurz kommen darf.
"Das Durstgefühl ist zwar momentan nicht so ausgeprägt, doch 1,5 bis zwei Liter täglich sollten eingehalten werden." In der zweiten Lebenshälfte sinkt insgesamt der Energiebedarf - bei unveränderter Kalorienzufuhr ist eine unerwünschte Gewichtszunahme die Folge. Auf Qualität statt Quantität kommt es nun verstärkt an. "Mit fettem Essen sollte man also auch in der kalten Jahreszeit vorsichtig sein", so Birgit Leuchtmann-Wagner.

Vorsorge für den Fall der Fälle
Auch der gesündeste Lebensstil bietet allerdings keine Gewähr dafür, von Krankheit oder sogar Pflegebedürftigkeit verschont zu bleiben. Im Fall der Fälle stellt die staatliche Pflegepflichtversicherung nur eine Grundversorgung dar.

Christa Rambach vom Direktversicherer KarstadtQuelle Versicherungen (www.kqv.de): "Eine private Pflegezusatzversicherung ist auch deshalb so wichtig, weil ansonsten im Pflegefall nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch die pflegenden Angehörigen schnell in finanzielle Nöte geraten."

Ernährung in der zweiten Lebenshälfte - was verändert sich?
- Durstempfinden lässt nach: Gefahr der Austrocknung.

- Energiebedarf sinkt: unerwünschte Gewichtszunahme bei unveränderter Kalorienzufuhr.

- Verdauungsorgane werden empfindlicher: Verträglichkeit von Speisen sinkt.

- Knochenmasse geht zurück: Gefahr von Knochenbrüchen steigt.

Und worauf kommt es jetzt an?

- Qualität statt Quantität in der Ernährung.

- Stoffwechsel anregen - Ballaststoffe bringen die Verdauung auf Trab.

- Reichlich trinken.

- Mehrmals täglich Genuss in kleinen Mengen.

- Bei Unsicherheiten zur Ernährungsberatung gehen.

Homepage | Sitemap | Aktuell | Rund ums Rad | Radwege | Tourentipps | Gesundheit | Fahrrad-Kontakte | Fahrradtechnik | Senioren und Internet | Vermieter | Impressum | Sitemap


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü