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Radel-Tipps

Tourentipps

Neuer Rad-Katalog für die Lüneburger Heide
Neu im Radkatalog 2010 für die Lüneburger Heide ist, neben neun thematischen Radrouten, erstmalig der Aller-Radweg als Premium-Radweg. Kriterien für den Premium-Radweg sind unter anderem ein gut fahrbarer Belag, ein Pannenservice oder ein Shuttle-Service vom Hotel, Bahnhof oder Parkplatz zum Ausgangs- oder Endpunkt der Strecke.
Ebenfalls hat die Lüneburger Heide Stern-Radtouren neu ins Program aufgenommen. Anlass: Viele Gäste möchten jeden Abend im gleichen Hotel übernachten, aber trotzdem die Region per Fahrrad erkunden. Die Heide hat daraufhin drei- bis viertägige Touren mit täglich wechselndem Routenvorschlag aufgelegt.
Zu bestellen ist der neue Radkatalog unter www.lueneburger-heide.de oder telefonisch unter 0700 – 20 99 30 99.


Steife Brise statt starker Steigung

Ausgedehnte Radwanderwege durch fast unberührte Natur machen den Norden für Radler so attraktiv

(djd). Die Deutschen nutzen das Fahrrad im Urlaub immer häufiger, rund zwei Millionen Bundesbürger sind als ausgewiesene Radtouristen in ihren Ferien unterwegs. Unter den Reisezielen steht Deutschland selbst an erster Stelle, Mitglieder des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) wählten heimische Touren, allen voran Strecken an Elbe, Weser sowie Nord- und Ostsee. Denn hier - im "platten" Land - macht das Radeln besonders viel Spaß.

Entlang der Küste bis nach Dänemark
Auf etwa 6.000 Kilometern führt der Nordseeküstenradweg, Europas längster beschilderter Radwanderweg, durch sieben europäische Länder rund um die Nordsee. Von Hamburg bis zur dänischen Grenze, der Route auf deutschem Boden, sind es 357 abwechslungsreiche Radkilometer durch saftiges Grünland, ganz nah vorbei am faszinierenden Wattenmeer. Unterwegs legt man Rast in einem kleinen Hafen ein, um ein Aalbrötchen zu essen - oder man stellt das Rad am Deich für eine Badepause ab, um später in einem pittoresken Fischerdörfchen auf Entdeckungstour zu gehen. Ein dunkelblaues Fahrrad auf hellblauem Grund, das Logo des Nordseeküstenradwegs, weist den Weg. www.northsea-cycle.com -
Tourenbericht: Teilstück Hamburg-Husum-Sylt

Zu Gast im Land der Friesen
In Friesland ist das Wasser allgegenwärtig und fast immer weht eine frische Brise. Die Region zwischen Jadebusen und Ostfriesischen Inseln, Wittmund und Wilhelmshaven verfügt über ein gut ausgebautes und ausgeschildertes Radverkehrssystem, das sich auf knapp 1.200 Kilometern, fernab von Hauptverkehrsstraßen, durch die typische Landschaft zieht. So führt beispielsweise die 250 Radkilometer lange "Tour de Fries" rund um den Jadebusen. Auf sechs Tages-Etappen geht es vom Nordseestrand bis ins saftig grüne Binnenland, vorbei am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, durch den Neuenburger Urwald und naturnahe Moorgebiete zurück an den Deich. Unterwegs ist so manches Kleinod zu entdecken: mittelalterliche Backsteinkirchen, voll funktionstüchtige Windmühlen, quirlige Nordseebadeorte und urige Dörfer. www.friesland-touristik.de 

In sieben Tagen durch die Holsteinische Schweiz
Im größten Naturpark Schleswig-Holsteins - der Holsteinischen Schweiz - führen romantische Fahrradstrecken vorbei an den typischen "Knicks" (Wallhecken) durch die eiszeitlich geprägte Moränenlandschaft mit ihren sanften Hügeln, grünen Wiesen und ausgedehnten Wäldern. 200 Seen laden mit ihrem Reichtum an Wasservögeln zum Verweilen und Beobachten ein. Mit Tagesetappen zwischen 25 und 45 Kilometern führt die als 7-Tage-Tour konzipierte Rundfahrt auf 150 Kilometern vorbei an prächtigen Schlössern und Herrenhäusern, durch malerische Dörfer und entlang der Uferbereiche zu den schönsten Plätzen der Region. www.ostsee-schleswig-holstein.de

Schauriges und Schönes
Für ein paar Ferientage, ein verlängertes Wochenende oder einen ganzen Urlaub bietet sich die Region zwischen Oldenburg und Bremen an. In der Wildeshauser Geest, wo die Zeit still zu stehen scheint, werden die Gäste vor allem mit Natur pur verwöhnt. Hier trifft man auf ungewöhnlich viele und ungewöhnlich imposante Großsteingräber - darunter der "Visbeker Bräutigam", mit 104 Metern das größte Hünenbett Niedersachsens. Entlang idyllischer Fluss-, Heide- und Moorlandschaften, durch dichte Wälder, "Urwälder" und geesttypische Ortschaften führen archäologische Erlebnis-Routen, die als Ein- oder Zweitagestouren - zwischen 37 und 86 Radkilometern - angeboten werden. www.NaturparkWildeshauserGeest.de
Durch den Naturpark führt auch die Niedersächsische Spargelstraße - Spargelradweg

Mecklenburg-Vorpommern: Newcomer unter den Radwandernetzen
Raus aus dem Alltag, rauf auf den Sattel und hinein in die Natur! Auf 13 Radfernwegen und unzähligen Routen lässt sich Mecklenburg-Vorpommern entdecken. Über einhundert Millionen Euro flossen in den letzten zehn Jahren in den Ausbau und die Gestaltung des jüngsten Radwandernetzes Deutschlands. Hier rollen die Räder über schnurgerade Alleen, während die salzige Meerluft von der nahen Ostsee kündet. www.auf-nach-mv.de
Bericht über eine Radtour nach und in Mecklenburg-Vorpommern: von Burgdorf bei Hannover über Uelzen zum Schaalsee und Schweriner See

Navigation am Rad
Bei der Urlaubsplanung und während der Fahrt stützen sich Radurlauber zunehmend auf die Satellitennavigation. Radler von heute haben die Karte lange gegen ein digitales GPS-Gerät am Lenker eingetauscht. Das Globale Positionssystem, kurz GPS, zeigt nicht nur Längen- und Breitengrade, sondern auch Richtung, aktuelle Geschwindigkeit und Entfernungen an. Stefan Kayser, GPS-Experte beim Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) hält GPS für "eine der wichtigsten Erfindungen für Radfahrer seit dem elektronischen Tacho".
Doch ganz ohne Vorbereitung geht es nicht: Am heimischen Computer müssen Daten und Karten heruntergeladen, bearbeitet und auf das GPS-Gerät übertragen werden. Dann leitet das System während der Radtour zuverlässig zum nächsten Ziel. (Quelle: djd)

Die Meinung des Webmasters: "Ich persönlich setze weiter auf Karte und - wichtig - Kompass. Das wiegt wenig, man muss nicht bei jeder Pause sein GPS-Gerät als Diebstahl-Prävention abbauen und mitnehmen und hat auch nicht das Problem, sich ständig um das Nachladen der Akkus kümmern zu müssen. Zugegeben: Praktisch ist ein solches Gerät, aber wie alles im Leben hat auch dieses Ding zwei Seiten." Dieter Hurcks

DVDs für Ihre Beamershow über die schönsten Radtouren Deutschlands und Masurens

Per GPS das Ammerland erradeln

Erlebnisreiche Touren durch Parks und Gärten

(djd/pt). Hoch im Nordwesten, einen Katzensprung von Bremen und Oldenburg entfernt, liegt das Ammerland. Der Westen der Gegend ist geprägt vom nassen Element und der Weite Ostfrieslands. Der Osten zeigt sich eher anmutig und hat sich die unverfälschte Ursprünglichkeit der Geest erhalten. Im Herzen der Region liegt das Zwischenahner Meer - eines der attraktivsten Segel- und Surfreviere Norddeutschlands.
Ein entspannter Urlaub mit dem Drahtesel gehört zu den schönsten Arten, Land und Leute in dieser großen Parklandschaft kennenzulernen. Selbst bei geringer Ausdauer oder Übung bietet die brettebene Gegend ideale Voraussetzungen für das Radeln, zumal das gemäßigte Reizklima der nahen Waterkant - es sind nur 40 Kilometer bis zur Nordsee - den Körper mit jeder Pedalumdrehung im wahrsten Sinne des Wortes aufatmen lässt.


Sternfahrten und Rundtouren

Neben einer perfekten Beschilderung finden sich die beliebtesten Radtouren auch als kostenfreie GPS-Downloads im Internet (www.ammerland-touristik.de), so dass das umständliche Hantieren mit großformatigen Radwanderkarten entfällt. Neben der beliebten "Rhododendron-Route", die die drei großen Rhododendronparks der Region verbindet, sind acht weitere thematisierte Tagestouren mit Distanzen zwischen 40 bis 60 Kilometern sowie sieben verschiedene Routen von 60 bis 120 Kilometern für Rennradler im Angebot. Aber auch Mehrtagesradler werden fündig: So ist etwa die 160 Kilometer lange Ammerland-Route auch als GPS-Track in mehreren Formaten verfügbar. Alle Gäste, die über kein eigenes Navigationsgerät verfügen, können bei der Ammerland-Touristik ein Gerät leihen.

Smoortaal und Löffeltrunk

Wenn abends die Drahtesel verschnaufen, klingt der Tag für Radler in einem urigen Dorfkrug aus. Hier locken kulinarische Genüsse wie Smoortaal oder der berühmte Ammerländer Räucherschinken. Zum krönenden Abschluss füllt der Wirt einen Zinnlöffel mit Korn. Der "Löffeltrunk" wird mit der linken Hand gehalten und darf nicht verschüttet werden. Appetit bekommen?
Interessante Radwanderarrangements gibt es unter Telefon 04488-563000.
Link:
www.ammerland-touristik.de


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