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Räder für Senioren

Fahrradtechnik

Aus der Zeitschrift aktiv Radfahren:

Von wegen Senioren-Rad:
»Best Ager« wollen
individuelle Velos


Die Generation 50+ will und braucht keine "Senioren-Räder", sondern das individuelle Rad. Das ist das Ergebnis des Workshops "Radeln ab der Lebensmitte". Die Ansprüche und Bedürfnisse unterscheiden sich beträchtlich. Das Motto: Leicht, komfortabel, sicher und wartungsarm ...

"Das Senioren-Rad" gibt es nicht: Die Generation 50+ benötigt keinen besonderen Fahrradtypen, sie stellt vielmehr besondere Anforderungen, die unabhängig des gewählten Fahrradtyps umgesetzt werden müssen."

Das ist das Ergebnis des Workshops "Radeln ab der Lebensmitte", den die Deutsche Senioren Liga und der pressedienst fahrrad in Köln veranstalteten.

Best-Ager diskutierten und probierten verschiedene Fahrräder unterschiedlicher Bauarten aus. Sie konnten sich dabei nicht auf das ideale Fahrrad einigen. Festzustellen ist vielmehr, dass sich die Gewichtung einzelner Anforderungen an ein gutes Fahrrad über die Jahre hinweg verändert.

"Sportliche Eigenschaften rücken gegenüber Komfortaspekten in den Hintergrund",
fasst Gunnar Fehlau vom pressedienst-fahrrad zusammen. "Sicherheitsaspekte wie wartungsarme und stabile Komponenten, sowie sichere Lichtanlagen und pannenfreie Reifen, interessieren Best-Ager mehr als Teenies", bestätigt Erhard Hackler, Geschäftsführer der Deutschen Senioren Liga. "Gewicht ist als einziger Faktor stets von Bedeutung, keiner fährt gerne ein schweres Rad", ergänzt Fehlau.

Die Best-Ager sind zwar technisch interessiert, den aktuellen Stand der Fahrradtechnik kennen sie aber nicht. "Die Vorzüge moderner Schalt-, und Beleuchtungstechnik sind weithin unbekannt", erklärt Hackler. "Zuerst dachte ich, nur der Sattel muss gefedert sein. Jetzt bin ich mit der Federgabel gefahren und ich muss sagen: Das hat was!" so Workshop-Teilnehmer Rolf Nöthen.

Maßstab beim Fahrradkau sind die eigenen Erfahrungen, die eigene Beweglichkeit und das eigene Lebenskonzept der Best-Ager.
Und diese sind sehr unterschiedlich. Genauso unterschiedlich sehen auch die richtigen Fahrräder aus: Falträder (etwa das "Birdy" von riese und müller), Tandems mit Tiefeinsteiger-Rahmen (Croozer von Zweipluszwei), Fahrräder mit Elektroantrieb (z.B., der ausgereifte "Flyer" von Biketec), No Problem Stadträder ("Denve" von Staiger) oder Rennräder mit einem guten Preis-Leitungsverähltnis (etwa von Felt), neue Compakt-Bikes (EST 20. leicht zu tragen, gut zu transporieren aber nicht zu falten) und Mountainbikes (etwa das Hai vom Winora-Konzern) – alle sind gleichermaßen ideal, aber nicht für jeden.

"Topf und Deckel müssen zusammenpassen", sagt Fehlau. Nicht zu vergessen der Fahrspaß: "Ich will einen steifen Rahmen, dann kann ich besser freihändig fahren", sagt Testerin Eve Herzogenrath (66 Jahre). aus: aktiv Radfahren

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