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Sich vor der Sonne richtig schützen

Gesundheit

Heiße Zeiten

Hitzschlag, Sonnenstich & Co: Immer mehr Menschen schlägt die globale Erderwärmung auch auf die Gesundheit.

Gerade beim Tourenradeln ist man oft den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt und sollte sich daher intensiv durch Sonnenöl, Kopfbedeckung, Kleidung mit UV-Schutz und mehr vor unangenehmen Folgen schützen. Hier ein paar Tipps:

Regensburg (obx-medizindirekt) - Wer in warme Länder reist oder in heimischen Gefilden Urlaub macht, sollte sich vor allem gegen Hitzeschäden wappnen. Hitze und körperliche Anstrengungen vertragen sich schlecht. Also: Aktivitäten in die kühleren Stunden verlegen, pralle Sonne meiden, immer luftdurchlässigen Kopfschutz tragen (Baseballkappen sind ungeeignet), luftige, nicht eng anliegende Kleidung wählen.

Immer wichtiger: Sonnenschutz
Und man kann es nicht oft genug wiederholen: Die Haut der Mitteleuropäer verträgt nur 10 bis 30 Minuten Sonne pro Tag. Diese Zeit kann durch richtig angewandte Sonnenschutzmittel zwar auf das Mehrfache ausgedehnt werden - aber nicht auf sechs bis acht Stunden! Dann kommt es zum Sonnenbrand.
Bei schweren Fällen von Sonnenbrand sollten Sie möglichst zum Arzt gehen. Ansonsten können täglich dreimaliges Auftragen von Kortison-Gel auf die betroffenen Hautstellen sowie die täglich dreimalige Einnahme von Azetylsalizylsäure (ASS) helfen. Beschwerden eines nur leichten Sonnenbrandes lassen sich auch durch feuchte Umschläge, erhöhte Trinkmenge (Wasser, kein Alkohol), After-Sun-Lotionen oder durch Auftragen von gerbstoffhaltigen Aufgüssen aus schwarzem Tee oder Eichenrinde lindern. Von zweifelhaften Hausmitteln wie dem Auftragen von Quark ist abzuraten, da hierdurch Infektionen oder allergische Reaktionen entstehen könnten.

Hitzekrampf oder Hitzekollaps - Hauptursache ist neben der Wärme in erster Linie ein Mangel an Flüssigkeit und Mineralstoffen. Als Folge der starken Erweiterung der Blutgefäße in der Haut kommt es dabei dann zum Kreislaufversagen. Menschen mit Hitzekollaps sollten viel trinken und flach liegen.

Sonnenstich - ist die Folge einer zu langen Sonneneinstrahlung auf den Kopf- und Nackenbereich. Das kann nicht nur Menschen mit Glatze, sondern jeden treffen. Schwindel, Übelkeit und Nackenschmerzen können Anzeichen sein. In diesem Fall muss der Patient sofort in den Schatten gebracht, der Kopf hoch gelagert und mit feuchten Tüchern (nicht mit Eisbeuteln!) gekühlt werden.

Der Hitzschlag kann lebensbedrohlich sein. Deshalb bei den typischen Anzeichen wie roter, heißer Haut, rasendem, starkem Pulsschlag, hohem Fieber (bis über 40 Grad C), Kopfschmerzen, Übelkeit oder Verwirrtheit sofort ärztliche Hilfe suchen. Ein Hitzschlag ist immer ein Anzeichen, dass der Körper es nicht schafft, die Temperatur zu regulieren. Das kann schon in einem geschlossenen Pkw in der prallen Sonne passieren. Bis zum Eintreffen des Arztes kann versucht werden, mit kalten Wickeln die Körpertemperatur zu reduzieren.

siehe auch den Beitrag: Sonne und Augen

BfS informiert mit UV-Index über Sonnenbrandwahrscheinlichkeit

Volle Straßencafés, sonnenbadende Menschen bevölkern wieder die Parks der Städte - die derzeitigen hochsommerlichen Temperaturen und die intensive Sonnenscheindauer bergen aber auch Gefahren, die man nicht unterschätzen sollte.
"Im Frühjahr ist die Haut besonders gefährdet, da sie sich erst langsam an die Sonne gewöhnen muss", so Joachim Gross, Pressesprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). "Auch wer solariengebräunt ist, hat durch die in Solarien veränderte Zusammensetzung der UV-Strahlen meist keinen Eigenschutz erworben und muss unbedingt eine Sonnencreme mit entsprechendem Lichtschutzfaktor verwenden, körperbedeckende Kleidung tragen oder sich besser im Schatten aufhalten." Langfristig kann ein zu viel an Sonne zu vorzeitiger Hautalterung und Hautkrebs führen.

Die Haut von Kindern reagiert besonders empfindlich auf die Sonne. Die Anzahl der Sonnenbrände, die ein Mensch bis zum 18. Lebensjahr erleidet, ist ein entscheidender Faktor für das Risiko, Jahrzehnte später am Hautkrebs zu erkranken. Gross: "Wer vernünftig mit der Sonne umgeht, kann die derzeitige Schönwetterperiode ohne Reue und böse Spätschäden genießen", sagte. "Kinder bis zwei Jahren sollten der UV-Strahlung jedoch gar nicht ausgesetzt werden".

Über die aktuelle Belastung durch UV-Strahlung informiert der UV-Index, kurz UVI. Er ist ein international gültiger Wert, mit dem jeder ausrechnen kann, wie lange man sich Sonnenstrahlen aussetzen darf und beschreibt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung. "Je höher dieser Wert, desto größer ist das Sonnenbrandrisiko", erläutert Gross. Werden beispielsweise UVI-Werte von 5 bis 7 erwartet, so bedeutet dies eine hohe UV-Belastung. Ein Sonnenbrand ist dann schon nach 20 Minuten sehr wahrscheinlich.

Das BfS veröffentlicht im Internet die aktuellen UVI-Messwerte sowie eine Drei-Tages-Prognose, die unter http://www.bfs.de/uv/uv2/uvi abgerufen werden können. Außerdem informieren die Expertinnen und Experten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) über die Wirkungen von UV-Strahlen, die verschiedenen Hauttypen und Tipps zum Sonnenschutz. Als Faustformel gilt: Doppelter UVI-Wert ergibt den Lichtschutzfaktor des Sonnenschutzmittels, mit dem sich Erwachsene schützen sollten.

Der UVI hängt vor allem vom Sonnenstand ab und ändert sich daher am stärksten mit der Jahreszeit und der geografischen Breite. Die Ozonsituation in der Atmosphäre, Bewölkung und die Höhenlage eines Ortes spielen ebenfalls eine Rolle. Reflexionen von Sand und Schnee beeinflussen die Höhe des UVI.

Das BfS empfiehlt:
- Geeignete Kleidung und Kopfbedeckung sind ein effektiver Schutz vor Sonnenbrand!
- Beim Eincremen nicht mit Sonnencreme sparen und auf hohen Lichtschutzfaktor achten!
- Die "Sonnenterrassen" des Körpers besonders gut eincremen, d.h. auch Ohren, Nasen und Fußrücken nicht vergessen!
- Da die UV-Strahlung in den Mittagsstunden am höchsten ist, verbringt man diese Zeit besser im Schatten - dort wird die Haut ohnehin sanfter gebräunt.
- Mehr als 50 Sonnenbäder im Jahr sind nicht zu empfehlen.
- Besonders bei Kindern ist unbedingt auf guten Sonnenschutz zu achten.
- Kinder unter zwei Jahren sollten der Sonne gar nicht ausgesetzt werden.

Diese Tipps und weitere Informationen hat das BfS in der Broschüre "Mit heiler Haut durch den Sommer" für Kinder leicht verständlich aufbereitet. Sie steht zum Download unter http://www.bfs.de/uv/uv2/Kinderflyer.pdf bereit

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