seniorenradtouren.de


Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü


Tipps zum Fahrradkauf

Rund ums Rad

Kaufberatung fürs Fahrrad
Die BIKE-Kaufberatung im Netz liefert dem User ab sofort alle Informationen, die er zum Fahrrad-kauf benötigt. Dabei bietet BIKE-Online (www.bike-magazin.de) verschiedene Möglichkeiten, sein Traum-Bike zu finden. Wer noch nicht weiß, was für ein Bike-Typ er ist, kann mit der neuen Online-Beratung leicht herausfinden, welches Rad am besten zu ihm passt – natürlich abhängig von der Fitness und dem Geldbeutel. Mehr


Gute Tipps zum Fahrradkauf

Rückenfreundlich
Radfahren


So finde ich den
richtigen Sattel

Pedelecs für Senioren:
Mit Rentnerrakete
auf großer Tour

Gebrauchtbörse für
Pedelecs + E-Bikes




Kein Fahrradkauf ohne Probefahrt

ADFC: Praktische Tipps für die Probefahrt

Vor dem Kauf eines neuen Fahrrades sollten Verbraucher unbedingt eine Probefahrt machen. Nur so findet man heraus, ob das Rad passt und die gewünschten Fahreigenschaften hat. Das empfiehlt die Radwelt, das Mitgliedermagazin des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), in seiner Ausgabe Februar 2013.

Überlegungen zu Einsatzzweck, Aussehen, Ausstattung oder Preis sind zwar auch wichtig, ausschlaggebend für den Kauf sollte aber die Probefahrt sein. „Dafür sollte man sich Zeit nehmen, denn auf der kleinen Runde um den Block verrät ein Fahrrad seine Eigenschaften nur oberflächlich – und schon gar nicht, ob es auf Dauer bequem ist“, sagt Gereon Broil, stellvertretender ADFC-Bundesvorsitzender.

Ob das Fahrrad passt, lässt sich nur bewerten, wenn es die richtige Größe hat und auf den Fahrer eingestellt wird. Im Fahrradfachhandel können Verbraucher erfahrenes Personal erwarten, das erkennt, welche Größe und Sitzposition zu ihnen passen. Bevor die Probefahrt losgeht, muss die Sattelhöhe richtig eingestellt werden, rät der ADFC. Sitzt man zu tief, lässt sich die Kraft nur unvollständig aufs Rad übertragen. Auch die Schaltungen und der Reifendruck sollten überprüft werden, denn schlappe Reifen und die falsche Übersetzung machen das Fahren anstrengend.

Die Probefahrt sollte über einige Kilometer gehen. Gereon Broil: „Nur so bekommt man eine Vorstellung davon, wie gut das Fahrrad in Kurven liegt, wie sich die neuen Bremsen verhalten oder die Schaltung funktioniert.“ Beim Bremsen rät der ADFC zu Vorsicht: Neue Bremssysteme können unerwartet stark verzögern, deshalb sollte man eine Vollbremsung mit ungewohnter Technik lieber abseits des Verkehrs probieren. Zwar sind Kunden bei auftretenden Schäden auf einer Probefahrt nicht in jedem Fall schadensersatzpflichtig, aber zu einem Mindestmaß an Sorgfalt im Umgang mit dem Testrad ist jeder verpflichtet.

Um vergleichen zu können, sollten Verbraucher auch günstigere und teurere Fahrräder Probe fahren und sich überlegen, ob eventuell noch Komponenten wie Sattel oder Lenker getauscht werden sollen. „Man sollte auf einer Probefahrt immer den Alltag simulieren. Liegen auf den Alltagswegen Steigungen oder Kopfsteinpflaster, sollten Verbraucher hier auch auf der Probefahrt unterwegs sein. Wenn sie im Alltag Gepäcktaschen nutzen, sollten auch sie auch auf der Probefahrt beladen am Fahrrad hängen“, so Gereon Broil. Je realistischer die Probefahrt ist, desto sicherer wissen Verbraucher, ob das Fahrrad zu ihnen passt.

Das ADFC-Magazin Radwelt liefert zahlreiche Tipps, Trends und Infos rund ums Radfahren. Die Radwelt erscheint alle zwei Monate und ist im ADFC-Mitgliedsbeitrag enthalten. Informationen zur Mitgliedschaft gibt es beim ADFC, Postfach 107747, 28077 Bremen, Infoline: 0421/34629-0, E-Mail: kontakt@adfc.de oder im Internet unter www.adfc.de.

Fahrrad-Probefahrt ohne Risiko

ADFC informiert über Haftungsfragen

Kunden haften in der Regel nicht, wenn sie bei einer Rad-Probefahrt einen Schaden am Fahrrad verursachen. Wenn sie hingegen sich oder Dritte im Verlauf einer Testfahrt verletzen, sind sie selbst verantwortlich. Das berichtet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) in der neuesten Ausgabe des ADFC-Mitgliedermagazins Radwelt.

„Kunden sind nicht schadensersatzpflichtig, wenn die Beschädigung mit den typischen Gefahren einer Probefahrt im Zusammenhang steht und ihnen nur leichte Fahrlässigkeit vorgeworfen werden kann“, sagt ADFC-Rechtsreferent Roland Huhn. Diese Risikoverteilung hat der Bundesgerichtshof für die Auto-Branche entwickelt, sie lässt sich aber auf Probefahrten mit Fahrrädern übertragen. Huhn: „Zum einen sind Fahrrad- wie Autokäufer nicht mit den Eigentümlichkeiten des Vorführmodells vertraut, zum anderen wollen sie gerade bei einer Probefahrt die Fahreigenschaften und technischen Besonderheiten testen.“

Diese risikosteigernden Faktoren sind Händlern bekannt und werden von ihnen in Kauf genommen. Bei Abwägung der Interessen ist eine Haftung der Kunden für leicht fahrlässig verursachte Schäden daher stillschweigend ausgeschlossen (BGH VIII ZR 35/71). Dass Fahrradhändler ihren Fahrzeugbestand in aller Regel nicht Vollkasko versichern, ist in diesem Zusammenhang unerheblich. Wenn sie das Risiko einer leicht fahrlässigen Beschädigung nicht tragen wollen, müssen sie Kunden vor Fahrtantritt darauf hinweisen.

Auf der sicheren Seite sind Käufer, wenn sie vor der Probefahrt mit dem Fachhändler einen Haftungsverzicht vereinbaren, empfiehlt der ADFC. Roland Huhn: „Eine mündliche Absprache in Gegenwart eines Zeugen würde ausreichen, besser ist aber ein schriftlicher Nachweis. Kunden sollten danach fragen – von sich aus wird kaum ein Fahrradhändler eine für ihn nachteilige Vereinbarung anbieten.“ Bei privat angebotenen Fahrrädern sollten sich beide Seiten über die Haftungsfrage verständigen.

Wenn sich Kaufinteressenten bei einer Probefahrt verletzen, sind sie in erster Linie selbst verantwortlich, so der ADFC. Für technische Mängel als Unfallursache haften nach Schadensersatzrecht aber die Händler und möglicherweise der Hersteller. Auch wegen unterlassener Hinweise auf verborgene Gefahren oder technische Besonderheiten kommt eine Haftung von Händlern in Betracht.

Die Verantwortung für Schäden von Unbeteiligten folgt den allgemeinen Regeln. So sind Fahrer verantwortlich, wenn sie mit dem probeweise überlassenen Fahrrad oder Pedelec schuldhaft Fußgänger überfahren. Für die Unfallfolgen muss die eigene Privathaftpflichtversicherung aufkommen, aber nicht für den Sachschaden am anvertrauten Zweirad. Huhn: „Die in den Versicherungsbedingungen enthaltene Obhutsklausel schließt Haftpflichtansprüche wegen Schäden an fremden Sachen aus, die Versicherungsnehmer gemietet, gepachtet oder geliehen haben.“

Wer ein schnelles Pedelec mit Tretunterstützung bis 45 Stundenkilometer oder ein E-Bike Probe fährt, muss auch für eine kurze Ausfahrt darauf bestehen, dass es mit dem vorgeschriebenen
Versicherungskennzeichen ausgestattet ist. Wenn es fehlt, füllt die private Haftpflichtversicherung diese Lücke im Versicherungsschutz nicht aus.

Das ADFC-Magazin Radwelt liefert zahlreiche Tipps, Trends und Infos rund ums Radfahren und berichtet auch regelmäßig über aktuelle Urteile aus dem Fahrradrecht. Weitere Urteile rund ums Rad finden sich auf der ADFC-Homepage in der Fahrradrechtdatenbank, in der ADFC-Mitglieder kostenlos recherchieren können. Die Radwelt erscheint alle zwei Monate und ist im ADFC-Mitgliedsbeitrag enthalten. Informationen zur Mitgliedschaft gibt es beim ADFC, Postfach 107747, 28077 Bremen, Infoline: 0421/34629-0, E-Mail: kontakt@adfc.de oder im Internet unter www.adfc.de.

ADFC gibt Tipps zum Fahrradkauf

Nabendynamo für eine sichere und komfortable Beleuchtung

Rund 570 Euro wollen die Deutschen durchschnittlich für ein neues Fahrrad ausgeben. Das ist ein Ergebnis einer Studie des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Für rund 600 Euro bekommt man Fahrräder, die dem täglichen Gebrauch in der Stadt und der Wochenendtour gewachsen sind, doch ohne Zugeständnisse an die Qualität geht es nicht.

Vielfahrer mit mehreren tausend Kilometern im Jahr werden weiterhin auf hochwertigere Räder setzen müssen. Zu diesem Ergebnis kommt das ADFC-Mitgliedermagazin Radwelt, das Alltagsräder dieser Preisklasse ausprobiert hat.
Darauf sollten Käufer achten:
Lichtanlagen mit Nabendynamos und Halogenleuchten sind ein Muss. Auf Seitenläufer-Dynamos sollte man sich nicht mehr einlassen. „Leistungsfähigere LED-Leuchten findet man selten, auch Modelle mit Standlicht und Einschaltautomatik sind leider nicht selbstverständlich in dieser Preisklasse“, sagt der stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende Bernd Lemser.

Für den Alltag ist ein
Gepäckträger wichtig, der Einkäufe, Gepäck- und Aktentaschen sicher transportiert. Er sollte mindestens 20 Kilogramm tragen können, rät der ADFC, besser noch 25 Kilogramm. Tiefer gelegte Streben für Gepäcktaschen sorgen für einen günstigen Schwerpunkt. So lässt sich das Rad besser kontrollieren.

Die Wahl der
Schaltung ist eine Frage der persönlichen Vorlieben. Eine Kettenschaltung ist wegen ihrer größeren Übersetzungsbandbreite und feineren Gangsprünge die bessere Wahl in bergigen Regionen. Ist es flacher, genügt eine Nabenschaltung. Sie benötigt wenig Wartung, Kettenschaltungen hingegen müssen regelmäßig geschmiert werden.

Zwar darf man für 600 Euro nicht zu hohe Ansprüche an ein Fahrrad stellen, manche Schwachstelle ist aber auch bei diesem Preis ärgerlich. Mit billigen, rutschigen
Pedalen sparen Hersteller leicht ein paar Cents, schlecht gedichtete Lager sind aber eine Garantie für schnellen Verschleiß, so der ADFC. Federgabeln und gefederte Sattelstützen müssen regelmäßig gewartet werden, um einwandfrei zu funktionieren.
„Eine Einladung für Teilediebe sind Schnellspanner an Sattelklemmung und Laufrädern,“ sagt Lemser und rät: „Wer sie am Rad findet, sollte sie noch im Laden gegen Sicherungsachsen austauschen.“

Er empfiehlt auch
Zubehör, auf das Radfahrer im Alltag nicht verzichten sollten: Ein Bügel- oder Faltschloss mit hoher Güte sollten Radfahrer haben. Bernd Lemser: „Etwa 10 Prozent des Fahrradpreises sollten Radfahrer in Schlösser investieren, in dieser Preisklasse also zwischen 50 und 60 Euro.“ Reifen mit Pannenschutz verhindern Plattfüße, Spritzschutzlappen verschmutzte Hosen, Rücken und Füße. Ein Regenschutz für die Satteldecke schont den Sitz und lässt die Hose trocken. Mit einer lauten und robusten Glocke können sich Radfahrer im Verkehr bemerkbar machen. Taschen für den Gepäckträger tragen die Einkäufe. Eine gute Standluftpumpe sorgt für den richtigen Reifendruck, damit es zügig vorangeht.

Das ADFC-Magazin Radwelt liefert zahlreiche Tipps, Trends und Infos rund ums Radfahren. Die Radwelt erscheint alle zwei Monate und ist im ADFC-Mitgliedsbeitrag enthalten. Informationen zur Mitgliedschaft gibt es beim ADFC unter www.adfc.de/mitgliedwerden.

Homepage | Sitemap | Aktuell | Rund ums Rad | Radwege | Tourentipps | Gesundheit | Fahrrad-Kontakte | Fahrradtechnik | Senioren und Internet | Vermieter | Impressum | Sitemap


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü