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Tipps zum Spritzschutz

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Tipps zum Spritzschutz

Saubermänner fürs Fahrrad

Schutzbleche und Kettenschutz halten Kleidung sauber und helfen Unfälle vermeiden

Wenn das Wetter regnerisch und trüb ist, schlägt ihre Stunde: Schutzbleche und Kettenschutz. Nahezu unersetzlich sind sie für Radfahrer, die im Herbst und Winter täglich radeln. Das berichtet das Mitgliedermagazin Radwelt des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) in seiner aktuellen Ausgabe.

Die Wirkung guter und vor allem langer Schutzbleche ist offensichtlich: Schuhe und Hose bleiben trocken, das Blech hinten schützt nicht nur den nachfolgenden Verkehr, sondern auch die Rückseite des Fahrers vor unschönen Verzierungen. Der ADFC empfiehlt möglichst lange Bleche mit kleinem, oft angewinkeltem Zusatz-Spritzschutz aus Kunststoff. Der stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende Bernd Lemser sagt: „Große Spritzschutzlappen aus weichem Kunststoff hingegen können wegen ihres Gewichts die Lenkdynamik beeinflussen und die leichten Kunststoffbleche und Streben überlasten.“

Sturzgefahr durch Ast
Optimal ist ein Abstand von etwa fünf Millimetern zum Reifen, denn je weiter ein Schutzblech vom Reifen absteht, desto mehr Spritzwasser kann sich vorbeimogeln. Wer im Winter auf dickere Reifen wechselt, zum Beispiel mit Spikes, braucht allerdings mehr Platz und breitere Bleche. Wer Schutzbleche nachrüsten möchte, hat es leichter, wenn an Rahmen und Gabel Aufnahmeösen zu finden sind. So lassen sich die Radschützer vibrationsfrei anbringen. Die europäische Norm verlangt vorne einen auslösenden Sicherheitsclip.
Lemser: „Falls etwa ein Ast in die Speichen gerät und die Schutzblechstreben mit sich zieht, kann sich das Schutzblech verformen und den Reifen blockieren, der Radfahrer kann stürzen. Mit auslösenden Clips passiert das nicht.“

Kettenschützer halten nicht nur Schmiere von der Hose fern, sondern auch Schmutz und Wasser von Kette, Kettenblatt und Ritzel. Sie sorgen damit für eine wesentlich längere Lebensdauer des Antriebs, vor allem, wenn sie geschlossen sind. Einen Vollkettenschutz, wie ihn zum Beispiel der Kettenkasten an Hollandrädern bietet, gibt es für Kettenschaltungen systembedingt nicht. Ein sogenannter Teilkettenschutz kann zum Beispiel den oberen Kettenlauf und Teile des Kettenblatts bedecken und so zumindest Hosenbeine einigermaßen frei von Schmiere halten. Spritzwasser und Schmutz gelangen trotzdem auf den Kettenstrang.

Für Nabenschaltungen hingegen gibt es einfach zu montierende Standardschützer. „Ein passender Kettenschutz ist von vielen Faktoren abhängig, daher sollten sich Radfahrer vom Fachhändler beraten lassen“, sagt Bernd Lemser. Es gibt zudem Sets zum Nachrüsten, die Kette, Ritzel und Kettenblatt von Nabenschaltungen nahezu vollständig umfassen. Ein so geschützter Antrieb bleibt lange wartungsfrei, auch im gesalzenen Winterwetter. Quelle: ADFC www.adfc.de

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