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Touren-News

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Auf der Spur der Wanderhändler

Neue ADFC-Qualitätsradroute Töddenland-Radweg: Rundkurs im Tecklenburger Land und Emsland

Der Töddenland-Radweg im Tecklenburger Land erhielt vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) die Auszeichnung als ADFC-Qualitätsradroute mit drei von fünf möglichen Sternen.

Auf insgesamt 121 Kilometern führt der gut ausgeschilderte Rundkurs auf den Spuren der Tödden durch das nordrhein-westfälische Tecklenburger Land und das südliche Emsland in Niedersachsen – beide Regionen bilden gemeinsam das historische Töddenland. Als wandernde Händler reisten die Tödden nach dem Dreißigjährigen Krieg bis nach England und Riga. Sie begannen mit dem Leinenhandel, später kamen Garne, weitere Stoffe und Metallwaren hinzu. Sie prägten ihre Region durch Traditionen und Werte sowie durch Gebäude, Orte und Wirtschaftsunternehmen, aus denen einige Modehausketten entstanden.

Der Routenprüfer des ADFC lobte den Töddenland-Radweg vor allem bei der Wegweisung und touristischen Infrastruktur durch zwei Bundesländer. Auch den Internetauftritt mit Hintergrundinformationen zu den „Tödden“ hob er hervor.

Grundlage für die ADFC-Klassifizierung ist ein bundesweit einheitlicher Prüfkatalog. Dabei spielen Wegweisung, Oberfläche und Sicherheit des Radfernwegs, aber auch Serviceleistungen entlang der Strecke, wie Bett+Bike-Gastbetriebe und Gastronomie eine Rolle. Die geschulten Routenprüfer begutachten die Routen Kilometer für Kilometer vor Ort – und immer aus Sicht der Radtouristen.

Mehr Informationen zum Töddenland-Radweg gibt es auf
www.toeddenland-radweg.de (18.10.2013)

ADFC: Vier neue Qualitätsrouten
in Brandenburg - insgesamt 18

Brandenburg baut seine Position als Spitzenreiter bei den ADFC-Qualitätsradrouten konsequent aus: Vier weitere Radfernwege werden heute mit den begehrten Sternen ausgezeichnet. Die Gesamtzahl der klassifizierten Routen in Brandenburg steigt damit auf 18 – durch kein anderes Bundesland verlaufen so viele vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) getesteten Radfernwege.

Der Gurkenradweg durch den Spreewald, die Route 1 der „Routen Historische Stadtkerne“ durch Templin und Bad Freienwalde sowie die Seenland-Route durch die Lausitz werden mit 3 Sternen, die Route 2 der „Routen Historische Stadtkerne“ durch Rheinsberg und Oranienburg mit 4 von 5 möglichen Sternen ausgezeichnet. Wirtschaftsminister Christoffers übergibt heute die Urkunden zur erfolgreichen Klassifizierung an die Vertreter der Tourismusorganisationen.

Mehr Informationen zu den Routen in Brandenburg gibt es auf
www.reiseland-brandenburg.de/themen/radfahren. Eine Liste mit allen 46 ADFC-Qualitätsradrouten in Deutschland und Österreich sowie Infos zur Klassifizierung gibt es auf www.adfc.de/sternerouten.


Verlegung und Renaturierung des Flüsschens Inde
Zurück zur Natur - Radeln im ehemaligen Braunkohletagebau

24 Millionen Euro investierte der Energiekonzern RWE Power in ein europaweit einzigartiges Rekultivierungsprojekt: Die Verlegung und Renaturierung der Inde.
Der Fluss Inde im Rheinischen Revier war zwischen 1957 und 1965 begradigt worden. Für den Tagebau Inden wurde er in eine rekultivierte Aue verlegt. RWE Power rekonstruierte dazu mit Hilfe von teils 200 Jahre alten Karten den ursprünglichen Verlauf des Gewässers. Acht Jahre lang arbeitete das Unternehmen daran, der Inde ihre natürliche, mäanderförmige Gestalt zurückzugeben. Neben der Neugestaltung des Flusslaufs wurde besonderer Wert auf die seitlichen Aueflächen gelegt, die der Tier- und Pflanzenwelt nun wieder Raum für eine eigenständige Entwicklung bieten. Alle Oberflächen wurden bewusst holprig und unregelmäßig gestaltet und über 400.000 Bäume und Sträucher gepflanzt.
Mit seinem dichten Netz von Wander- und Radfahrwegen hat sich der ehemalige Braunkohletagebau an der Inde nicht nur in ein attraktives Naherholungsgebiet, sondern auch in ein Paradies für Tierkundler verwandelt. Mindestens 50 gefährdete Tier- und Pflanzenarten haben sich an der neuen Inde bereits niedergelassen, darunter die Frühe Heidelibelle und der Kleine Blaupfeil.

Sophienhöhe – Jülicher Börde

Die Rekultivierung im Rheinischen Revier macht es möglich: Wo einst Braunkohle gefördert wurde, ist auf der
Sophienhöhe ein einzigartiges Naherholungsgebiet und ein wertvoller Lebensraum für Tiere entstanden.
Knapp 100 Kilometer Wander-, Rad- und Reiterwege in einem gut 13 Quadratkilometer großen Gebiet mit Wald und Wiesen: Die Rekultivierung der Sophienhöhe ist ein voller Erfolg. Kleine Lichtungen, Teiche und Sehenswürdigkeiten wie der modernste
Wetterradar Deutschlands oder der Römerturm laden Gäste zum Verweilen ein. Im nahegelegenen Schloss Pfaffendorf erfahren Besucher Wissenswertes über die Braunkohleindustrie im Rheinland.
Die Sophienhöhe ist aber nicht nur ein Naherholungsgebiet, sondern auch die Heimat seltener Pflanzen und Tiere. Von der Haselmaus über den Deutschen Flusskrebs bis zu fünf verschiedenen Orchideensorten: Auf der Sophienhöhe haben sich in den vergangenen 30 Jahren rund 100 Vogel- und über 700 Pflanzenarten angesiedelt. Aufgeschüttet aus Abraummaterial aus dem Tagebau Hambach, befindet sich dieses Naherholungsgebiet östlich von Jülich in bis zu 300 Metern über dem Meeresspiegel. RWE Power engagiert sich seit über 30 Jahren für die Rekultivierung.


Drei Sterne für den Saarland-Radweg

Neue ADFC-Qualitätsradroute ausgezeichnet

Sternezuwachs im Saarland: Der Saarland-Radweg ist vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) als ADFC-Qualitätsradroute mit drei Sternen ausgezeichnet worden. Damit ist der Saarland-Radweg die zweite Route, die sich im südwestlichen Bundesland mit Sternen schmücken darf. Bereits seit 2009 trägt der Saar-Radweg vier Sterne.

Erfahrene Routeninspektoren des ADFC sind den Radfernweg Kilometer für Kilometer abgefahren und haben ihn nach strengen Kriterien bewertet. „Der Saarland-Radweg hat sich die Auszeichnung vor allem durch die abwechslungsreiche Routenführung und die gute touristische Infrastruktur verdient“, sagte ADFC-Tourismusreferent Dr. Wolfgang Richter bei der heutigen Verleihung der Zertifizierungsurkunde in Saarbrücken. Als Rundkurs zeigt die Route nicht nur das Saarland, sondern auch die Grenzen Frankreichs und Luxemburgs. Kulturelle Höhepunkte sind St. Wendel, Saarbrücken und das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte.

Verbesserungsbedarf gibt es noch bei der Wegweisung und der Streckenbeschaffenheit: Die Route führt über Forst- und Wirtschaftswege mit oft schmalen und qualitativ unterschiedlichen Oberflächen. Die Wegweisung soll aber in absehbarer Zeit verbessert werden. Sehr gut sind die Informationsmedien wie Karten, Broschüren und der Internetauftritt zur Route.

Grundlage für die ADFC-Zertifizierung ist ein bundesweit einheitlicher Prüfkatalog. Dabei spielen Wegweisung, Oberfläche und Sicherheit des Radwegs, aber auch Serviceleistungen entlang der Strecke, wie Bett+Bike-Gastbetriebe und Gastronomie eine Rolle. Der ADFC begutachtet die Wege immer aus Sicht der Radtouristen.

Mehr Informationen zum Saarland-Radweg und zur Zertifizierung gibt es auf www.radfahren.saarland.de und www.adfc.de/sternerouten. Dort sind auch die detaillierten Ergebnisse der Befahrung nachzulesen.

20 Jahre Mauerfall
Der Mauerradweg

Eine Radtour auf den Spuren der DDR-Zeit
Bericht lesen

Unbedingt anschauen
HOME - dieser beeindruckende Dokumentarfilm zeigt die Verletzlichkeit des Planeten Erde.

Es ist unsere eigene Geschichte, die des Planeten Erde - und das, was wir aus ihm gemacht haben. "Home" erzählt erstmals die Geschichte unseres "Zuhause" aus der
Vogelperspektive. - Online ist der Film bei YouTube zu sehen (englisch).
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