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Verkehrsregeln

Rund ums Rad

:: Deutsche wollen 2014 mehr Fahrrad fahren

+ 09.02.2014 + Pedelec spielt eine immer wichtigere Rolle. Knapp ein Viertel aller Erwerbstätigen würde künftig auch mit dem eBike zur Arbeit fahren.

Mehr als jeder dritte Deutsche gibt an, sich 2013 zu wenig bewegt zu haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Forsa im Auftrag von Bosch eBike Systems. Besonders zu Beginn des neuen Jahres sind die Deutschen motiviert, wieder aktiver zu werden. Ganz oben auf der Liste der guten Vorsätze steht das Radfahren. Zudem können sich viele vorstellen, den Weg zur Arbeit künftig mit dem Rad zurückzulegen. Dabei soll auch das Pedelec eine tragende Rolle spielen.

Gute Vorsätze: Radfahren soll Fitness steigern
Für die Umfrage hat Forsa über 1000 Bürger ab 18 Jahren telefonisch zu ihrem Bewegungsverhalten 2013 interviewt. Auch Sport- und Bewegungsarten, die künftig ausgeübt werden sollen wie auch die Einstellung zu Pedelecs wurden durch das Meinungsforschungsinstitut ermittelt. Ein erfreulicher Trend: Offensichtlich will sich ein großer Teil der Bevölkerung im neuen Jahr mehr bewegen. 65 Prozent der Deutschen beabsichtigen, 2014 verstärkt Fahrrad zu fahren. Damit lässt das Radfahren – ob mit oder ohne Elektromotor – selbst beliebte Sportarten wie Joggen, Wandern oder Schwimmen hinter sich.

eBike Alternative zum Auto und ÖPNV
Gerade in alltäglichen Situationen wie dem Weg zum Supermarkt oder zur Arbeit bietet das Fahrrad eine Alternative, um die körperliche Fitness zu erhöhen. Für längere Anfahrtswege eignet sich indes auch das Pedelec – 23 Prozent der Erwerbstätigen können sich vorstellen, mit elektrischem Rückenwind zur Arbeit zu fahren und das Auto auch mal stehen zu lassen. Ähnlich sieht es beim Einkaufen aus: Für 21 Prozent aller Befragten ist denkbar ein eBike zu nutzen, um damit ihre Besorgungen zu transportieren. Und sogar ein Drittel möchte künftig einen Ausflug oder eine längere Tour mit dem eBike unternehmen. Zehn Prozent der Umfrageteilnehmer sehen im Pedelec ein potenzielles Sport- oder Fitnessgerät. Quelle und mehr

Radverkehr endlich besser geregelt

Neufassung der StVO eit dem 1. April 2013 in Kraft

Eine Neufassung der Straßenverkehrsordnung (StVO) brachte zum 1. April 2013 Verbesserungen für Radfahrer. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) begrüßt die Gesetzesänderungen als einen Schritt in die richtige Richtung: „Wenn Städte und Gemeinden die neue StVO konsequent umsetzen, stärken sie den Radverkehr und machen ihn sicherer", sagt der ADFC-Bundesvorsitzende Ulrich Syberg.

Eine wesentliche Neuerung ist, dass nicht mehr bevorzugt Radwege angelegt werden. Der bereits 1997 eingeführte Radfahrstreifen auf der Fahrbahn ist zukünftig dem Radweg gleichgestellt. Außerdem wird die Anlage von Fahrradstraßen und von Schutzstreifen für den Radverkehr auf der Fahrbahn erleichtert. Autofahrer werden sich daher darauf einstellen müssen, dass in Zukunft mehr Radfahrer auf der Fahrbahn unterwegs sind.

Ob der Radverkehr auf der Fahrbahn, auf einem Radfahrstreifen oder Radweg geführt wird, kann nun je nach örtlicher Situation entschieden werden. Syberg: „Das Vorurteil, die bisherigen Radwege seien für Radfahrer immer am sichersten, wird endlich ausgeräumt. Sie sind auf diesen schmalen und oft völlig heruntergekommenen Wegen schlecht zu sehen, was vor allem an Kreuzungen und Einfahrten gefährlich ist. Die Verkehrsplanung muss künftig mehr den Bedürfnissen der Radfahrer angepasst werden. Und – Radfahrer und Autofahrer müssen auf der Straße vernünftig miteinander umgehen und Rücksicht nehmen.“

Die Radwegebenutzungspflicht ist zwar nicht generell abgeschafft, soll aber auf ein erforderliches Maß beschränkt werden. Syberg: „Wenn neue Radwege gebaut werden sollen, muss dies zeitgemäß nach den geltenden Regeln der Technik geschehen. Dann werden sie so attraktiv für zügiges und komfortables Radfahren, dass keine Benutzungspflicht notwendig ist.

Zukünftig gelten Ampeln für die Fahrbahn auch für Radfahrer. Nach Fußgängerampeln mit ihren kurzen Grünphasen müssen sie sich dann nicht mehr richten. Syberg: „Der Gesetzgeber erkennt damit an, dass Radfahrer ein Fahrzeug lenken und keine Fußgänger sind. Radfahren wird so schneller, komfortabler und sicherer." Sind Radfahrer auf Radwegen oder Radfahrstreifen unterwegs, sind dort vorhandene Fahrradampeln zu beachten.

Solange für Radwege neben Gehwegen keine Fahrradsignale eingerichtet sind, müssen Radfahrer bis Ende 2016 weiter die Fußgängerampeln befolgen.

Zusammen mit den seit 2009 geltenden Verwaltungsvorschriften wird die neue StVO Radfahrern Umwege ersparen. Einbahnstraßen können nun leichter für den Radverkehr in Gegenrichtung geöffnet werden. Neue Sackgassenschilder werden laut ADFC künftig zeigen, dass ein Durchkommen für Radfahrer oder Fußgänger möglich ist.

Schon im September 2009 sollte die StVO fahrradfreundlicher werden, doch bald darauf erklärte Bundesverkehrsminister Ramsauer die Gesetzesänderung wegen Formfehlern für unwirksam. In den folgenden drei Jahren behob sein Ministerium die Mängel und bereitete eine insgesamt neu gefasste StVO vor. Was sich im Einzelnen geändert hat und was das für Fahrradfahrer bedeutet, hat der ADFC auf www.adfc.de/stvo übersichtlich zusammengestellt. (ADFC, 26. März 2013)


Radfahrer missachten laut DEKRA-Umfrage häufig die Verkehrsregeln
Stuttgart, 8. April 2011 – Im Straßenverkehr kommen sich offenbar Radler und Autofahrer häufig in die Quere. Dieses Bild zeichnet sich nach einer Umfrage der Sachverständigenorganisation DEKRA unter 1.600 Teilnehmern ab, die sich bei der Gelegenheit einer Hauptuntersuchung Zeit für die Befragung genommen haben. lesen

Rote Ampel missachten,
heißt Punkt riskieren


Bußgelder für Radfahrer erhöht

Seit dem 1. Februar 2009 müssen sich Radfahrer, die gegen Verkehrsregeln verstoßen, auf erhöhte Bußgelder gefasst machen. Darauf weist der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hin. Die Änderungen im Bußgeldkatalog und im Straßenverkehrsgesetz zielen in erster Linie auf Kraftfahrer, die durch Rasen, Drängeln und Alkohol- oder Drogenkonsum auffallen. Auch bleiben die Verwarnungsgelder (bis 35 Euro) unverändert; dazu gehören die meisten Verstöße im Fahrradverkehr.

Indirekt sind aber auch Radfahrer von den gestiegenen Bußgeldern betroffen: Für Verkehrsvergehen mit dem Fahrrad, die nicht ausdrücklich im Bußgeldkatalog aufgeführt sind, wird der halbe Regelsatz verhängt.

Das wirkt sich besonders beim Missachten roter Ampeln aus. ADFC-Rechtsreferent Roland Huhn: „Die Bußgelder für Rotlichtverstöße betrugen bisher für motorisierte Verkehrsteilnehmer 50 bis 200 Euro und wurden differenziert auf 90 bis 360 Euro angehoben. Für Radfahrer sind die Beträge zu halbieren.“

Radfahrer, die beim Überfahren einer roten Ampel ertappt werden, müssen wie bei allen Bußgeldern ab 40 Euro mit einem Punkt in Flensburg rechnen. Der Eintrag blieb ihnen bisher erspart, wenn die Polizei die Dauer des roten Signals von mehr als einer Sekunde nicht sicher nachweisen konnte.
Auch Fehlverhalten an Fußgängerüberwegen und fehlende Rücksichtnahme auf schwache Verkehrsteilnehmer kann Radfahrern nun Punkte bringen, da das Bußgeld für Kraftfahrer auf 80 Euro angehoben wurde.

Am teuersten ist das Umfahren geschlossener Bahnschranken: Statt 225 kostet es für Radfahrer jetzt 350 Euro, hinzu kommen vier Punkte. Der Verordnungsgeber begründet das damit, dass diese Ordnungswidrigkeit kaum anders als vorsätzlich begangen werden kann.
Der ADFC empfiehlt Radfahrern, Bußgeldbescheide generell sorgfältig zu prüfen und bei Zweifeln an der Rechtmäßigkeit Einspruch einzulegen. Huhn: „Es kommt immer wieder vor, dass die Bußgeldstelle bei Rotlichtverstößen versehentlich den vollen Bußgeldsatz für Kraftfahrer anwendet und drei oder vier Punkte im Verkehrszentralregister eintragen lassen will.“
Internet: www.adfc.de

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